Feuerwehr StroheimRETTEN-LÖSCHEN-BERGEN-SCHÜTZEN

Ball 2017

Chronik

Wie schon im Originalauszug aus dem Gründungsprotokoll ersichtlich ist, wurde am 23. März 1902, die Feuerwehr Stroheim gegründet, wobei auf Anhieb 30 Mann als aktive Mitglieder der Feuerwehren Stroheim beitraten. Noch bei der Gründungsversammlung wurde der Oberlehrer Karl Brumbauer zum ersten Hauptmann der Feuerwehr Stroheim gewählt.


Weitere Kommandomitglieder waren als dessen Stellvertreter Herr Matthias Muckenhumer und die Herren Rudolf Guglmayr und Johann Gammer als Schriftführer bzw. Kassier. Bei einer weiteren Sitzung am 6. April 1902 wurde die weitere Organisation der neugegründeten Feuerwehr vereinbart und der Ankauf einer fahrbaren Spritze beschlossen. Diese ist bis zum heutigen Tag erhalten. Bereits 1903 wurde der Bau des Feuerwehrdepots in Angriff genommen, das auf einem vom Mitglied Matthias Muckenhumer bereitgestellten Grundstück erbaut wurde. 1912 wählten die Kameraden Michael Renauer, 1923 Josef Gammer und 1928 Hans Feichtinger zu ihrem Hauptmann.


1931 wurde die erste Motorspritze der Type „GUGG“ und 1946 eine weitere – die sogenannte „TS 8“ – angekauft. Ebenfalls wurde 1946 das erste Feuerwehrauto – ein amerikanischer „DODGE“ – erworben. Das heutige Feuerwehrhaus wurde 1951 unter tatkräftiger Mithilfe der ganzen Bevölkerung gebaut. 1958 wurden die oben genannten Motorspritzen durch eine moderne – die „TS 8 VW Automatik“ – ersetzt. Sie sollte bis zum Ankauf der neuen TS FOX im Jahr 1998 im Dienst stehen.

Ein weiterer Schritt war 1967 der Ankauf eines neuen Löschfahrzeuges der Marke „Opel Blitz“. Von 1935 bis 1968 war Franz Muckenhumer Kommandant der Feuerwehr Stroheim. Er ist damit bislang der am der am längsten amtierende Kommandant in der Wehr.


Von 1968 bis 1988 hatte Johann Gammer die Funktion des Feuerwehrkommandanten in Stroheim inne. Diese 20 Jahre waren durch eine Fülle von technischen und organisatorischen Neuerungen geprägt, galt es doch als Feuerwehr den Ansprüchen dieser modernen Zeit gerecht zu werden. So wurde 1973 der Ausbau des Feuerwehrfunkes begonnen, wobei wir heute über jeweils 3 Mobil- und 3 Handfunkgeräte verfügen. Ebenfalls begann die Ausrüstung der Wehr mit Atemschutzgeräten, welche für den Einsatz unter extremen Bedingungen lebenswichtig sind. 1977 wurde das erste Tanklöschfahrzeug – ein gebrauchter TLF 1000 – von der FF Hartkirchen angekauft. Zur selben Zeit erfolgte der Tausch des LF Opel mit dem KLF „ROVER“ mit der Feuerwehr Mayrhof-Reith. 1981 wurde die FF Stroheim an das Funk-Warn- und Alarmsystem der Landeswarnzentrale beim OÖ Landesfeuerwehrkommando angeschlossen. Ausserdem erfolgte der Ankauf eines VW-Busses, der in Eigenregie zu einem Rüstfahrzeug umgebaut wurde, wobei auch das erste Notstromaggregat in den Dienst gestellt wurde.

1985 wurde das langersehnte und höchstnotwendige Tanklöschfahrzeug TLF 2000 Trupp angekauft. Johann Gammer ist seit 1988 Ehrenkommandant der FF Stroheim.


Nachfolger als Feuerwehrkommandant wurde 1988 Hermann Sandmeier, der diese Funktion bis zu dessen Wahl zum Bezirksfeuerwehrkommandanten von Eferding im Jahr 2000 ausgeübt hat.

1992 wurde aufgrund der ständig steigenden Unfallgefahren im Strassenverkehr ein hydraulisches Bergegerät mit Spreizer und Schere erworben. Den ständig steigenden Anforderungen insbesondere im technischen Bereich wurde im Jahr 2000 durch den Ankauf eines modernen Löschfahrzeuges mit Bergeausrüstung LFB-A Rechnung getragen. Seit dieser Zeit ist unter anderem auch eine zweite Garnitur Atemschutzgeräte bei der Feuerwehr Stroheim stationiert. Ebenfalls wurde zugleich das Kleinrüstfahrzeug Ford Transit, der 1990 als Ersatz für den VW Bus angekauft wurde, zu einem Kommandofahrzeug umfunktioniert.


Von 1993 bis 2001 wurde das Feuerwehrhaus in unzähligen Arbeitsstunden der Feuerwehrkameraden erweitert bzw. um und ausgebaut.

Bis zum Jahre 2012 wurden laufende Adaptierungsarbeiten im Feuerwehrhaus getätigt.
Atemschutzraum im Keller wurde errichtet (zur Reinigung, Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte). Installation des neuen Alarmierungssystem WAS. Erweiterung der Spinde, Errichtung einer Florianstation (Umbau im Büro, Einrichtung Einsatzzentrale).